PÄDAGOGIK


Anne Schmidt
Leiterin der Kath. Familienbildungsstätte Neunkirchen e.V.
PEKiP-Gruppenleiterin, Dipl. Sozialpädagogin

Das kleine Fußspiel ist eine tolle „Erfindung“, für kleine Leute, um spielerisch, intelligent und mit wenig Aufwand, Koordination und Körperempfinden zu entwickeln. Unser Eltern- Kind- Gruppenteam ist begeistert. Wir werden es in unseren Spiel- und Krabbelturngruppen einsetzen und außerdem ist es bestens geeignet für Kindergeburtstage. Das haben wir schon ausprobiert.


Tanja Arendt
Sozialpädagogin
Schulkindergartenleiterin in Ratingen (in Elternzeit)

Was erstmal ein bißchen staubig und langweilig klingt, ist das genaue Gegenteil: Mit farbenprächtigen Illustrationen und schnickschnackfreien, ansprechenden Fotos ist den beiden gelungen, was ich in meiner Zeit im Schulkindergarten immer haben wollte: Spielkarten mit Anleitungen zu einfachen, aber effektiven Bewegungsabläufen, die verschiedene Motorikbereiche abdecken. Aber nicht nur für Kindergruppen, sondern auch für die Kiddies Zuhause sind die Karten toll! Und bei schlechtem Wetter hat man immer ein paar Bewegungsübungen zur Hand, mit denen sich die Kinder gezielt und im kleinen Rahmen austoben können.

Mich haben die beiden Sets wirklich überzeugt (mit 8,90 Euro sind sie auch als Geburtstagsgeschenk im preislichen Rahmen) und ich bin schon sehr gespannt auf das kleine Motorik- und das kleine Trostspiel.

Auch im Sportunterricht gut angenommen


Alexandra Wirges
Grundschullehrerin, Grundschule Steinwald, 66538 Neunkirchen

Innerhalb des Sportunterrichtes haben wir je 2 Kinder in 8 Gruppen unterteilt und ausgesuchte Übungen des KLEINEn FUSSSPIELs als Zirkeltraining gespielt. Man sollte kein Zeitlimit für die einzelnen Stationen setzen damit die Kinder Zeit haben sich an die Bewegungen zu gewöhnen. Ein Punktesystem, das normalerweise bei einem Zirkeltraining üblich ist, empfinde ich als nicht zwingend erforderlich. Die Übungen sind gut im Unterricht zu handhaben, toll sind gemeinsame Abschlussübungen (auch hier ohne Socken wegen Rutschgefahr!) bei denen 4 Gruppen nebeneinander starten, z.B. „Springen wie ein Hase“, „auf Händen und Füßen laufen wie ein Fuchs“, „Hüpfen wie ein Frosch“. hierbei sollte jedoch kein Wettkampf entstehen, sondern lieber jede Übung ordentlich gemacht werden. Noch ein paar Tipps: die Gegenstände, die die Kinder mit den Zehen aufheben sollten die richtige und greifbare Größe haben und die Stifte nicht zu dick sein (Achtung – Holzstifte brechen leicht); beim „Klatschen mit den Füßen“ sollte man den Kindern frei stellen, ob sie die Hände aufstellen möchten oder nicht; „an einem Handtuch ziehen, während ein anderes Kind drauf steht“ kann gefährlich sein und sollte nicht in großen Gruppen gespielt werden, wenn man nicht daneben stehen kann; ideal für im Sport eher schwache Kinder ist das Stifte weitergeben mit den Zehen, das stärkt vor allem die soziale Kompetenz.




Elisabeth Zimmermann
Schulleiterin, Adolphshöhe 1, 66798 Wallerfangen

Die Grundschule ist eine Institution, die nicht allein Wissen vermittelt sondern das Kind in seiner gesamten Persönlichkeit fördern soll. In diesem ganzheitlichen Entwicklungsprozess hat „Bewegung“ einen großen Stellenwert. Vor allem in der heutigen Zeit, in der die Zahl der konzentrationsschwachen und unruhigen Kinder stark zunimmt. Die veränderten Lebensbedingungen und Lebensweisen sind mitverantwortlich für diese Entwicklung. Schon die Kleinen beschäftigen sich zunehmend mit bewegungsarmen Tätigkeiten wie PC- Spielen, Videos u.ä..
Ein ausreichendes Maß an Bewegung ist aber für die körperliche und geistige Entwicklung unerlässlich, denn kindliches Lernen bedeutet ein Lernen mit dem ganzen Körper und allen Sinnen.
Diese Notwendigkeit muss also im schulischen Ablauf berücksichtigt werden, obwohl notwendige Lernprozesse zwangsläufig körperliche Bewegung einschränken. Die zwei Sportstunden pro Woche reichen aber nicht aus, um dem Bewegungsdrang und den vielfach feststellbaren Defiziten gerecht zu werden.
Bewegung und Spiel sind als Ausgleich und Entspannung nach Stillsitzen und Konzentration angebracht. Einfache Entspannungsübungen und gezielt eingesetzte Bewegungsspiele sorgen denn auch für ein positives Lernklima. Sie lockern den Unterricht auf und lenken den Bewegungsdrang der Kinder in die richtigen Kanäle. Dabei ist nicht große Anstrengung gefragt, wichtig sind vielmehr Regelmäßigkeit und Entspannungswirkung der Übungen. So bekommen die Schüler Spaß an Bewegung und sehen es als selbstverständlich an, sich täglich sportlich zu betätigen.

Bewegungsangebote in der Schule bringen Entlastung und Entspannung. Verlorengegangene Konzentration kann wieder aufgebaut werden.

Die Erkenntnis, dass Lernen und Bewegung sich in sinnvoller Weise abwechseln und ergänzen müssen, hat uns dazu gebracht, dies neben gesunder Ernährung als notwendigen Teil unseres Konzeptes zu sehen.

Bewegungs- und Entspannungsübungen wie „Das kleine Förderspiel“ sind dafür willkommene Angebote, da sie leicht zu integrieren und kindgerecht sind.

Die Spiele sind kurz und prägnant erklärt. Man versteht schnell, worum es geht und was für die Übungen benötigt wird. Sie sind altersgemäß und für die Schüler deswegen interessant, weil alle Kinder Tiere lieben und sich deshalb leicht motivieren lassen, die Übungen nachzumachen.

Seit Beginn des Schuljahres wird dieses Spiel bei uns im Unterricht der ersten Klassen eingesetzt. Zunächst lernen die Schüler in mehreren „Bewegungsstunden“ alle Übungen kennen. Eine Kiste mit den notwendigen Hilfsmitteln wird zusammengestellt und steht dem Unterricht zur Verfügung.
Zu Beginn der Unterrichtsstunde ziehen vier Schüler jeweils eine Karte. Sie schauen sich die Übungen an und machen sie vor. Die übrigen Kinder machen sie nach. Oft können sie schon das Tier nennen, zu dem die Bewegungen „gehören“.
Diese Übungen sind für die Kinder inzwischen wie andere Rituale ( z.B. der Morgenkreis ) zum selbstverständlichen Teil des Unterrichts geworden. Oft lasse ich auch dann eine Karte ziehen, wenn ich merke, dass die Aufmerksamkeit in der Klasse nachlässt. Dann können „die kleinen Förderspiele“ direkt zur Förderung neuer Konzentration und Lernbereitschaft herangezogen werden.

Elisabeth Zimmermann
Leiterin einer Grundschule


Bereits getestet – mit positiver Resonanz


Beate Kerber
Kindergartenleiterin des Deutsch – Französischen Bewegungskindergarten, Merzig-Fitten
Wendelinusstr. 26, 66663 Merzig-Fitten

Das Fußkartenspiel lässt sich im Alltag der Kindertagesstätte individuell einsetzen.
Die Kinder hantieren spontan mit den Karten und interessieren sich für die Umsetzung, was sie auf dem Kartenfoto sehen. Sie verbinden die Tiersymbole mit ihrer eigenen Fähigkeit geschickt und stark zu sein.
Zur Anleitung von Fußübungen kann die Erzieherin eine gezielte Auswahl treffen, so dass eine große vielseitige Spielmöglichkeit entsteht. „Die Füße sehen und spüren“, nach diesem Motto ziehen unsere Kinder im deutsch-franz. Bewegungskindergarten Fitten gerne die Schuhe und Strümpfe aus.
Der Sinnesreiz über die Füße muss heute für unsere Vorschulkinder bewusster geschult werden, weil viele Kleinkinder in gepolsterten Strümpfen, Pantoffeln, Schuhen … aufwachsen.
Dieses kleine Fußkartenspiel gibt klare und verständliche Erklärungen für Fachleute und Eltern und fordert unsere Füße zum Spielen auf.


StefanieLiebe Stefanie Liebe
Leiterin der Kinder-Sport-Schule im Eimsbütteler Turnverband e.V., Hamburg

In der KISS sind Spiel, Sport und Bewegung die wichtigen Elemente einer vielfältigen und ganzheitlichen Bewegungserziehung. Wir möchten Kindern im Alter von vier bis zehn Jahren ein breites Spektrum grundlegender Erfahrungen und ein sportartübergreifendes Können vermitteln. Das kleine Fußspiel passt mit seinem präventiven Ansatz sehr gut in unser Konzept. Es ist für alle Altersgruppen individuell einsetzbar und lenkt spielerisch und mit hohem Aufforderungscharakter die Aufmerksamkeit auf das Fundament unseres Körpers, die Füße. Wir haben das kleine Fußspiel in allen Klassen der KISS ausprobiert. Mit viel Spaß und hoher Motivation haben sich die Kinder intensiv mit ihren Füßen beschäftigt. Für die Trainerinnen boten diese Stunden die Möglichkeit, den Blick gezielt auf die Fußmuskulatur jedes Kindes zu richten. Mit den neu gewonnenen Erkenntnissen werden wir individuell das Thema „Füße“ auch weiterhin in den Unterricht integrieren.

Kinder in KISS-Gruppe Kinder in KISS-Gruppe Kinder in KISS-Gruppe



Bettina Sperling Bettina Sperling
Übungsleiterin Kinderturnen, DTB-Kursleiterin, Babys in Bewegung, Kindertanz
Projekt „Kids in Bewegung“ in Kooperation TV Bexbach und AWO Kita Pfiffikus,
66450 Bexbach

In unserer Fuß-Turnstunde haben die Kinder Monster Mo und seine Waldfreunde kennen gelernt. Die einzelnen Übungen zur Kräftigung und Koordination der Fußmuskulatur wurden spielerisch in einer Bewegungsgeschichte mit den Kindern in der Gruppe durchgeführt. Die Jungen und Mädchen im Alter von 3-4 Jahren konnten sich mit den Tieren identifizieren. Mit viel Spaß haben sie die Bewegungen und Übungen mit den verschiedenen Materialien in den Stationen ausprobiert. Durch den unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad konnte jedes Kind individuell gefördert werden. Dabei wurde aber auch der Ehrgeiz geweckt, anspruchsvollere Übungen durchzuführen. Diese Stunde hat den Kindern viele Möglichkeiten geboten die Fähigkeiten ihrer Füße spielerisch zu entdecken.


Nicole Schäfer-Brand
Sozialpädagogin
AWO, 66538 Neunkirchen

Kinder haben ein natürliches Bedürfnis nach Bewegung, allerdings entsprechen die Lebensbedingungen, unter denen unsere Kinder heute aufwachsen, in keiner Weise den Erfordernissen, die für eine ungestörte Entwicklung notwendig wären. Das spiel kommt dem elementaren Bedürfnis des Kindes nach Bewegung entgegen. Es beinhaltet das Sich-bewegen, andererseits aber auch die Anstrengung ein Ziel zu erreichen. Zudem haben die Kinder die Möglichkeit mit anderen Kindern in Kontakt zu treten, Regeln kennen und einzuhalten lernen. (Kognitiver Bereich). Das Spiel unterstützt das Kind in seiner sozialen Umwelt und fordert die körperliche, motorische und geistige Entwicklung. Aufgrund der Vielseitigkeit sollte dieses Spiel zur Standardausstattung im Bereich der Bewegungserziehung in pädagogischen Einrichtungen gehören.

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